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IHK-Artikel über Lenneper

In der November-Ausgabe der IHK-Zeitschrift für Köln ist folgender Artikel über Lenneper erschienen:

 

Made in Gummersbach: Lenneper Leuchten

 
Wenn am 19. November die neue Zentralbibliothek der Berliner Humboldt-Universität feierlich eingeweiht wird, dann setzt eine kleine Firma aus Gummersbach das moderne Gebäude ins rechte Licht. Das vom Architekten Max Dudler entworfene Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum unweit der Museumsinsel haben die Lichtspezialisten der Lenneper GmbH & Co. KG mit neuester Technik ausgestattet. Trotz Finanzkrise hat das 1972 gegründete Familienunternehmen mit seinen 120 Mitarbeitern gut zu tun. Mit ihren maßgeschneiderten technischen Leuchten statten die Gummersbacher Büros, Krankenhäuser, Schulen, Banken und eben auch Universitäten aus. Die Liste der Referenzprojekte führt bekannte Adressen auf wie das neue Jüdische Zentrum in München, das ehemalige Bundeskanzleramt in Bonn sowie führende Automobilhersteller.
Für VW etwa fertigt Lenneper spezielle Leuchten, mit denen die Techniker die Oberflächen der Autoteile auf kleinste Materialfehler kontrollieren können.
Dank der gezielten Beleuchtung und mit einem geschulten Auge können diese Fehler frühzeitig erkannt werden. An Rolls Royce und Michelin liefert Lenneper speziell gesicherte Arbeitsplatzleuchten für die Produktion. 
Hergestellt werden die Leuchten in den beiden Werken in Gummersbach und seit 1992 auch in Burg bei Magdeburg, wobei Grundmaterial wie Stahlblech, Aluminium, Elektronik-Bauteile (Klemmen, Drähte, Vorschaltgeräte) sowie die Leuchtmittel zugekauft werden. Selbstständige Außendienstler verkaufen das Programm an den Elektrogroßhandel. Mit 90 Prozent konzentriert sich das Gros des Absatzes auf Deutschland, der Rest geht nach Benelux.
Noch dominieren bei den Leuchtmitteln die Leuchtstofflampen (im Volksmund: Neonröhren) sowie die Kompaktleuchtstofflampen (Energiesparlampen). „Doch wie bei der Wohnraumbeleuchtung gehört auch bei der technischen Beleuchtung die Zukunft den LED’s“, sagt Vertriebsleiterin Ulla Pahne. Entscheidender Vorteil: Das Licht der LED lässt sich mit winzigen Linsen steuern. Schon wenige Zentimeter große Leuchten reichen dann zum Beispiel aus, um einen Schreibtisch punktgenau anzustrahlen. Auch die Wärme des Lichts sowie das Farbspektrum lassen sich leicht verändern, so dass zum Beispiel über stärkere Blau- oder Rotanteile auch die Stimmung im Raum verändert werden kann. Noch drei bis vier Jahre, so denkt Pahne, würden vergehen, bis das Preis- Leistungsverhältnis stimme und die LED-Leuchten in großem Stil eingeführt werden könnten. Bis dahin ist die Kreativität der Konstrukteure gefragt.
 
 
Text: Eli Hamacher


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